Frauen-Fußball-WM 2011
Aus Rhein-Main-Wiki - Das Online-Lexikon für Rhein-Main
Die Frauen-Fußball-Weltmeisterschaft findet im Jahre 2011 statt. Die Stadt Frankfurt plant im Oktober 2009 zehn Millionen für das Großereignis auszugeben.Frankfurt ist neben Berlin, Augsburg, Bochum, Dresden, Leverkusen, Mönchengladbach, Sinsheim und Wolfsburg Austragungsort des Turniers mit 16 Mannschaften. Wie Sportdezernent Markus Frank (CDU) im Oktober 2009 betonte, soll sich die Stadt nach der Fußball-Weltmeisterschaft der Männer 2006 und dem Deutschen Turnfest wieder als weltoffen, sportbegeistert und gastfreundlich präsentieren.
Im Frankfurter WM-Stadion werden insgesamt vier Spiele, zwei Viertel-, und ein Halbfinale sowie das Endspiel ausgetragen. Frankfurt ist Sitz des Organisationskomitees zur Vorbereitung der Veranstaltung unter der Federführung des DFB. Präsidentin des Organisationskomitees ist die Frankfurterin Steffi Jones.
Die Gesamtkosten von zehn Millionen Euro sollen in den beiden nächsten Jahren ausgegeben werden. Für das Rahmenprogramm hat der Sportdezernent eine elfköpfige Sonderkommission eingesetzt mit Mitarbeitern des Sport-, des Presse- und Informationsamtes und Spezialisten, die bereits bei der Weltmeisterschaft 2006 mitgewirkt hatten. Auch die Frankfurter Tourismus und Congress GmbH (TCF) ist mit von der Partie. Die TCF soll eine „prägende“ Eröffnungsfeier mitgestalten. Ähnlich wie bereits 2006 wird wieder eine Fanmeile organisiert. Im Gespräch sind der Rathenauplatz oder Flächen am Fluss wie beispielsweise der Westhafen. Für die Fanmeile sind 1,7 Millionen Euro eingeplant.
Ein weiterer dicker Brocken ist für die Eröffnungsfeier und Veranstaltungen während des Turniers mit 3,9 Millionen Euro vorgesehen. Die Sicherheitsdienste rund um die Spiele verschlingen etwa 1,5 Millionen Euro. Rund eine Million Euro müssen für die Reinigung und Pflege von Grünanlagen, U- und S-Bahnen sowie des Stadtwalds und die Beflaggung ausgegeben werden. Mit 500 000 Euro werden die Tickets für die Spiele, die auch zur Benutzung der öffentlichen Verkehrsmittel berechtigen, subventioniert. 100 000 Euro stehen für die während der Veranstaltung eingesetzten Frankfurt-Botschafter bereit. Die restlichen knapp zwei Millionen gehen für Genehmigungen und Werbung drauf. Kostenüberschreitungen in Millionenhöhe, wie sie nach der Fußball-WM 2006 oder vor dem Turnfest 2009 zustande kamen, soll es diesmal nicht geben. Der Magistrat geht „nach heutiger Sachlage davon aus, dass der Kostenrahmen von zehn Millionen Euro nicht überschritten wird“, heißt es in der Vorlage, die nun das Stadtparlament beschließen muss.


