Friedrichsdorf
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Friedrichsdorf hat seinen Namen von Landgraf Friedrich II. von Hessen-Homburg, der die Stadt im 17. Jahrhundert gründete um aus Frankreich geflohene Hugenotten anzusiedeln. Bekanntester Sohn der Stadt ist allerdings Philipp Reis, der Erfinder des Telefons. Von 1891 bis in die 1970er Jahre wurden zudem Nudeln in Friedrichsdorf produziert, die Friedrichsdorfer Nudelproduktion war berühmt.
Inhaltsverzeichnis |
[bearbeiten] Stadtteile
[bearbeiten] Museen
[bearbeiten] Freizeitangebote
[bearbeiten] Persönlichkeiten
[bearbeiten] Geschichte
Friedrichsdorf blickt auf eine recht kurze Geschichte zurück. Die Stadt wurde 1687 von den Hugenotten, französischen Glaubensflüchtlingen, gegründet, die Landgraf Friedrich II. von Hessen-Homburg dazu einlud, sich nahe Homburg auf der Gemarkung einer verlassenen Siedlung niederzulassen und deren Neustart er mit zahlreichen Privilegien zu erleichterten wusste. Der Mitte des 18. Jahrhunderts eintreffende wirtschaftliche Aufschwung im Textilgewerbe - darunter Strumpfwirker, Lein- und Flanellweber - wurde schließlich mit dem Erhalt der Stadtrechte im Jahr 1771 belohnt.
Im 19. Jahrhundert wuchsen zahlreiche, mittelständische Industriebetriebe heran, die den nicht mehr konkurrenzfähigen Textilbetrieben den Rang abliefen. Ferner wurde Friedrichsdorf als „Stadt des Zwiebacks” bekannt: Aus den einst rund 15 Zwiebackbäckereien ging mitunter das bekannte Unternehmen Milupa hervor.
1916 schloss Friedrichsdorf sich mit der 1804 gegründeten Siedlung Dillingen zu einer Stadt zusammen. Seit der Gebietsreform von 1972 umfasst Friedrichsdorf insgesamt vier Stadtteile.
[bearbeiten] Lage
Kartenansicht
[bearbeiten] Links
www.friedrichsdorf.de Seite der Stadt Friedrichsdorf
www.taunuszeitung.de Seite der Taunuszeitung
