Fritz-Rémond-Theater im Zoo
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Auf der Bühne des Fritz-Rémond-Theaters werden hauptsächlich Werke zeitgenössischer Autoren inszeniert, sowohl ernste Dramen wie auch Komödien stehen auf dem Programm.
[bearbeiten] Geschichte des Fritz-Rémond-Theaters
Im Jahr 1947 gründete der Schauspieler und Regisseur Fritz Rémond auf Anregung des Zoodirektors Bernhard Grzimek im Zoogesellschaftshaus das „Kleine Theater im Zoo”. Zweck der Zusammenarbeit zwischen Theater und Zoo war nach Aussage des Theaters das Bestreben, wechselseitig eine große Menge an Besuchern anzuziehen.
In der Nachkriegszeit versuchte das „Theater im Zoo” zunächst dem Nachholbedarf der zeitgenössischen Dramatik zu entsprechen und inszenierte Stücke, die in der NS-Zeit unterdrückt oder verboten worden waren. Werke von Carl Zuckmayer, Somerset Maugham, und George Bernhard Shaw standen ebenso auf dem Programm wie Arbeiten von Jean Anouilh, Arthur Schnitzler, Gerhard Hauptmann oder Henrik Ibsen. Später wandte sich das Theater vermehrt dem sogenannten „Boulevard” zu.
1976 starb Fritz Rémond. Anlässlich seines Todes wurde das „Theater im Zoo” in „Fritz-Rémond-Theater” umbenannt. Nach dem Tod Fritz Rémonds übernahm Lothar Baumgarten die Leitung des Hauses, ein langjähriger Weggefährte und Bühnenbildner Rémonds. Im Jahr 1985 übernahm sein Sohn, Egon Baumgarten, die Geschäfte des Hauses.
1995 drohte dem inzwischen hoch verschuldeten Fritz-Rémond-Theater die Schließung. Einem Aufruf der Stadt Frankfurt folgend übernahm daraufhin der Direktor des Franfurter Theaters „Die Komödie”, Claus Helmer, das Haus samt seiner Schuldenlast. Nach Aussage des Theaters war bereits ein Jahr später ein erheblicher Teil der Schulden beglichen.
[bearbeiten] Adresse
Fritz-Rémond-Theater im Zoo, Alfred-Brehm-Platz 16, 60316 Frankfurt
Kartenansicht
[bearbeiten] Links
www.fritzremond.de Seite des Fritz-Rémond-Theaters
www.rhein-main.net Das Theaterprogramm in Rhein-Main in der „Theater-Loge” von Rhein-Main.Net
