Gelbes Haus Offenbach

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Das Gelbe Haus ist eine Einrichtung in Offenbach, die es sich zum Ziel gesetzt hat, arbeitslose Jugendliche und junge Erwachsenen durch Schulungen und Projekte bei der Suche nach Ausbildungs- und Arbeitsplätzen zu unterstützen.

Inhaltsverzeichnis

[bearbeiten] Das Gelbe Haus

Das Gelbe Haus wird seit 1984 von dem Verein „Gelbes Haus Offenbach”, Aktion für Arbeitslose betrieben, der für seine Projekte eine ehemalige Lederwarenfabrik in der Marienstraße neben dem Offenbacher Hauptbahnhof nutzt. Der Name der Einrichtung resultiert aus dem gelben Anstrich des Gebäudes.

Zur Ausstattung des Gelben Hauses gehören eine Holzwerkstatt und eine Metallwerkstatt mit je zwölf Arbeitsplätzen, ein Computerraum mit zehn Arbeitsplätzen für Schüler und einem Lehrerarbeitsplatz, zwei große Schulungsräume sowie Aufenthaltsräume, Mitarbeiterbüros und ein Besprechungsraum.

Im Gelben Haus veranstaltet der gleichnamige Verein Schulungen und Kurse, die Jugendliche und junge Erwachsene dabei unterstützen sollen, einen Einstieg in die Arbeitswelt zu finden. Der Verein organisiert Beratungen, Bewerbertrainings und EDV-Weiterbildungen. Als Bildungsträger bereitet das Gelbe Haus auch Jugendliche und junge Erwachsenen auf externe Hauptschulabschlussprüfungen vor und bietet daneben die generelle Möglichkeit, in Beschäftigungsprojekten und Produktionsschulen praktische Erfahrungen zu sammeln. Ein weiterer Schwerpunkt sind spezielle Angebote für junge Frauen. Die Einrichtung steht allen Jugendlichen, unabhängig von Religion und Nationalität, bis zum Alter von ca. 25 Jahren offen.

Neben der Vermittlung von praktischen Kompetenzen für die Arbeitswelt will das Gelbe Haus den Jugendlichen und jungen Erwachsenen auch universelle Werte wie Toleranz und Solidarität vermitteln. Im Internetauftritt des Gelben Hauses heißt es:

Auf Grundlage eines christlichen Menschenbilds wollen wir Jugendlichen den Übergang zwischen Schule und Beruf erleichtern und ihnen eine berufliche und menschliche Perspektive geben. (Aus dem Internet-Auftritt des Gelben Hauses in Offenbach, Juli 2009)

[bearbeiten] Geschichte des Gelben Hauses

Das Gelbe Haus in Offenbach entstand vor dem Hintergrund einer zunehmend höher werdenden Jugendarbeitslosigkeit am Anfang der 1980er Jahre. Vor dem Hintergrund dieser Entwicklung schlossen sich mehrere religiöse Institutionen (die Katholische Arbeitnehmerbewegung Mainz, das Kolpingwerk Mainz, der Dekan von Offenbach, die katholische Betriebsseelsorge Offenbach, die katholische Jugendzentrale Offenbach, die Christliche Arbeiterjugend Mainz und der Bund deutscher Katholiken Mainz) zusammen und gründeten 1984 den Verein „Gelbes Haus Offenbach”, Aktion für Arbeitslose, um den Konsequenzen des Strukturwandels in der ehemaligen Arbeiterstadt Offenbach entgegen zu wirken. Seitdem hat das Gelbe Haus sein Angebot beständig erweitert.

[bearbeiten] Ausblick

Das Gelbe Haus will sein Tätigkeitsfeld auch zukünftig erweitern. So plant der Verein, gemeinsam mit dem Kolpingwerk in der Offenbacher Luisenstraße ein Ausbildungsrestaurant zu eröffnen. Das Konzept für dieses neue Projekt ist nach einem Bericht der Zeitung Offenbach Post bereits erstellt, die Finanzierung ist jedoch noch nicht gesichert (Stand: Juli 2009).

[bearbeiten] Adresse

„Gelbes Haus Offenbach”, Aktion für Arbeitslose, Marienstraße 36, 63069 Offenbach

Kartenansicht

[bearbeiten] Links

www.bistummainz.de Seite über das Gelbe Haus in Offenbach

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