Heinrich Maurer

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Heinrich Maurer (1886–1973), der frühere Bürgermeister von Wildsachsen. Bildquelle: Höchster Kreisblatt
Heinrich Maurer (1886–1973), der frühere Bürgermeister von Wildsachsen. Bildquelle: Höchster Kreisblatt

Heinrich Maurer (1886–1973) war ein gelernter Maler und Lackierer, der von 1924 bis 1933 und von 1946 bis 1960 als Bürgermeister die Geschicke des Dorfes Wildsachsen im Taunus lenkte, seit 1977 ein Ortsteil der Stadt Hofheim im Main-Taunus-Kreis.

Heinrich Maurer wurde 1886 in Igstadt geboren und kam 1912 zusammen mit seiner Frau Emelie nach Wildsachsen. Das Paar hatt drei Kinder.

Maurer war Mitglied der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD), weswegen er nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten sein Amt als Bürgermeister von Wildsachsen aufgeben musste. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurde er im Jahr 1946 von den amerikanischen Besatzungstruppen wieder als Bügrermeister berufen, er behielt dieses Amt bis 1960. Ungewöhnlich ist, dass er auch danach noch vier Jahre als erster Beigeordneter unter zwei anderen Bürgermeistern der Stadt diente.

Heinrich Maurer betätigte sich auch künstlerisch. Er malte (vorzugsweise Stilleben mit Blumen) und dichtete. Seine Gedichte verfasste er in Mundart, wobei er Anekdoten aus dem Alltagsleben von Wildsachsen in Versform berichtete. Seine Gedichte trug Heinrich Maurer gerne im Gesangsverein von Wildsachsen vor. Er starb am 19. Juni 1973 im Alter von 87 Jahren.

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