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Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main

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Das von der HfG genutzte Isenburger Schloss
Das von der HfG genutzte Isenburger Schloss

Die Hochschule für Gestaltung (HfG) in Offenbach ist ein Kunsthochschule die seit dem Jahr 1970 als Kunsthochschule des Landes Hessen anerkannt ist und damit Universitätsrang genießt. Als Lehranstalt zeichnet sich die HfG nach eigener Darstellung durch ihre große Offenheit aus. Freie Kunst, Medien und angewandtes Design stehen gleichberechtigt auf dem Lehrplan. Im Oktober 2009 waren 641 Studierende an der Hochschule immatrikuliert.

Studierende können ihr Studium an der HFG mit dem Titel Diplom-Designer abschließen. Hierzu stehen fünf Fachrichtungen zur Auswahl: Kunst, Kommunikationsdesign, Medien, Bühnen- und Kostümbild sowie Produktgestaltung. Daneben bietet die HFG auch ein zweisemestriges, projektbezogenes Aufbaustudium an.

Der Campus der HFG befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Main und zum Offenbacher Klingspor-Museum. Er besteht aus drei Gebäuden, dem Isenburger Schloss, einem Rennaisance-Schloss aus dem 16. Jahrhundert, dem von Hugo Eberhardt entworfenen Hauptgebäude (errichtet von 1909 bis 1913) und dem im Jahr 2003 errichteten Westflügel. Alle drei Gebäude gruppieren sich um den Schlossplatz in dessen Mitte der Ludo-Mayer-Brunnen steht.

[bearbeiten] Geschichte der Offenbacher Hochschule für Gestaltung

Die Geschichte der Hochschule für Gestaltung in Offenbach geht bis in das 19. Jahrhundert zurück. Sie wurde 1832 vn dem Geometer Georg Fink als Handwerkerschule gegründet. Im Jahr 1877 fussionierte sie mit der „Schule für Kunst und Industrie” zur „Technischen Lehranstalt in Offenbach am Main” mit den Bereichen Maschinenbau, Bau- und Kunstgewerbe. Durch eine Spende des Fabrikanten Ludo Mayer konnte am Beginn des 20. Jahrhunderts ein neues Gebäude für die Schule errichtet werden, das heutige Hauptgebäude, das der damalige Direktor Hugo Eberhardt entworfen hatte. Aus der Lehrmittelsammlung der Schule ging 1917 das Deutsche Ledermuseum in Offenbach hervor.

Während der Weltwirtschaftskrise musste die Schule aufgrund finanzieller Probleme die Bereiche Innenarchitektur, Bildhauerei und Dekorationsmalerei abgeben. Unter der Herrschaft der Nationalsozialisten gingen weitere Bereiche verloren, 1934 die Baugewerkschule und 1937 der Maschinenbau. Im Jahr 1983 ging zudem der Bereich Architektur verloren.

Nach 1945 wurde die Schule in „Offenbacher Werkkunstschule” umbenannt. Im Jahr 1970 erfolgte die Umwandlung in eine Kunsthochschule des Landes Hessen. Gleichzeitig wurde die Schule in „Hochschule für Gestaltung” umbenannt. Die Offenbacher Kunstschule griff damit einen Titel auf, der zuvor von der renommierten „HfG Ulm” genutzt worden war, die jedoch 1968 geschlossen wurde.

[bearbeiten] Adresse

Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main, Schlossstraße 31, 63065 Offenbach

Kartenansicht


[bearbeiten] Links

www.hfg-offenbach.de Seite der Hochschule für Gestaltung in Offenbach

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