Römer

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Die Staffelgiebel des Römer sind Frankfurts Wahrzeichen
Die Staffelgiebel des Römer sind Frankfurts Wahrzeichen

Die drei Patrizierhäuser aus dem 14. Jahrhundert zeichnen sich durch eine gotische Fassade aus und bilden das Wahrzeichen Frankfurts - den Römer, wie die drei Häuser Alt-Limpurg, Römer und Haus Löwenstein (von links nach rechts) genannt werden.

Seit 1408 ist hier der Sitz des Rathauses, nachdem das ehemalige Ratsgebäude wegen des Dombaus weichen musste. Zur Erweiterung der Amtsgebäude kaufte die Stadt mit der Zeit weitere angrenzende Patrizierhäuser hinzu.

In den 1880er Jahren wurden mehrere Häuser, so auch der Römer selbst, innen und außen saniert. Zur Fassadengestaltung des Römer-Ensembles wurde ein Wettbewerb ausgelobt, den der Diözesebaumeister Max Meckel für sich entscheiden konnte. 1900 waren die Arbeiten abgeschlossen.

Als eine der auffälligsten Neuerungen war ein breiter Balkon am Haus Römer angebracht. Darüber hingen Skulpturen Friedrichs I., Ludwigs des Bayern, Karls IV. und Maximilian II.

Während so die Frontseite des Rathauses stand, wurde ein zweckmäßige Vergrößerung des Rathaus-Komplexes unumgänglich. Zwischen 1900 und 1904 wurde der Neubau nach den Plänen der Architekten Franz von Hoven und Ludwig Neher ausgeführt. Dazu mussten vor allem westlich des Römers einige alte Gebäude abgebrochen werden. In einem weiteren Bauabschnitt 1906 bis 1908 kamen nördlich der Bethmannstraße weitere Gebäude dazu. Auch hier mussten weitere alte Häuser wegfallen.

Der mittelalterliche Stadtkern auf dem Römerberg wurde bei den schweren Bombenangriffen 1944 bis auf wenige Häuser komplett zerstört.

[bearbeiten] Lage

Kartenansicht

[bearbeiten] Quellen

Zwischen Dom und Römberberg. Die Frankfurter Altstadt gestern, heute, morgen. Begleitheft zur Ausstellung. Institut für Stadtgeschichte (Hrsg.), Frankfurt a.M. 2006.

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