Schwarzer Stern

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Der Schwarze Stern auf dem Römerberg.
Der Schwarze Stern auf dem Römerberg.
Der unmittelbar neben der Alten Nikolaikirche vor dem Kaiserpalast, dem Saalhof gelegene Gasthaus Zum schwarzen Stern wurde erstmalig im Jahre 1453 erwähnt. Es ist heute eines der bedeutendsten Gebäude der sogenannten rekonstruierten Ostzeile des Römerbergs.

Inhaltsverzeichnis

[bearbeiten] Geschichte

So sah das stattliche Gasthaus „Zum schwarzen Stern“ vor der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg aus.
So sah das stattliche Gasthaus „Zum schwarzen Stern“ vor der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg aus.
Vor 400 Jahren (um 1610) ist das prächtige Gebäude in seiner heutigen Form entstanden. Der Schwarze Stern, wurde von Johann Wolfgang von Goethe bewundernd, als „Frankfurts schicklichste Bauweise“ bezeichnet.

Der „Schwarze Stern“ in der heute bekannten Form ist um 1610 erbaut worden, also vor 400 Jahren. Das hat der ehemalige Frankfurter Denkmalpflege-Chef Heinz Schomann herausgefunden: Gemeißelte Profile, die geschweiften Giebel und andere Details kennzeichnen die Bauweise um das Jahr 1610. Auf steinernem Erdgeschoss mit Bogenstellungen, verzierten Sandstein- pfeilern und figurengeschmückten Konsolen ruhen drei reichgegliederte Fachwerkgeschosse mit gekoppelten Fensterreihen. Über dem Nord- und Westgiebel erheben sich zwei Zwerchhäuser mit geschwungenen Giebeln.

Der „Schwarze Stern“ gilt als das fensterreichste Gebäude des mittelalterlichen Frankfurt. Und das hat einen konkreten Grund: Bei Kaiserkrönungen vermietete der Eigentümer die zahlreichen Fensterplätze an Zaungäste des Krönungsspektakels. Bei der Kaiserkrönung 1790 waren alle 55 Fenster des „Schwarzen Stern“ vermietet. Zusätzlich hatte der damalige Besitzer noch mehrere Löcher in die Hauswand brechen lassen, um Platz für weitere Schaulustige zu schaffen. Um 1850 kaufte die Stadt Frankfurt das prächtige Gebäude.

Bei Bombenangriffen im März 1944 brannte das Haus bis auf das steinerne Untergeschoss ab. Zur gleichen Zeit verbrannten die alten Hausurkunden und Inventarien im Stadtarchiv. 1983 wurde es originalgetreu wieder aufgebaut. Dabei wurden auch erhalten gebliebene Bauteile verwendet.

[bearbeiten] Wiederaufbau

Der Schwarze Stern nach dem Wiederaufbau 1983.
Der Schwarze Stern nach dem Wiederaufbau 1983.
1983 entstand an der Südfront des Römerbergs unter der Verwendung der erhaltenen Bauteile der neue „Schwarze Stern“. Beim Wiederaufbau wurden die mehr als 350 Jahre alten Steinbildnisse verwandt, davon auch jenes, das einen Jüngling darstellt, der in der linken Hand einen sechszackigen Stern hält. Von diesem Symbol hat der „Schwarze Stern“ seinen Namen.

[bearbeiten] Adresse

Zum Schwarzen Stern
Römerberg 6
60311 Frankfurt
Telefon 069 / 29 19 79

[bearbeiten] Link

[bearbeiten] Lage

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