WERKStadt Limburg
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Die WERKStadt in Limburg an der Lahn ist ein Einkaufs- und Gewerbezentrum, das von 2007 bis 2009 auf dem Gelände des ehemaligen Bundesbahnausbesserungswerks hinter dem Limburger Bahnhof errichtet und am 26. August 2009 offiziell eröffnet wurde.
Das Zentrum erstreckt sich über ein Areal von 75.000 Qudratmetern und bietet sowohl Raum für Einzelhandelsgeschäfte als auch für produzierendes Gewerbe. Das zentrale Gebäude ist die unter Denkmalschutz stehende ehemalige Richthalle des Bahnausbesserungswerks aus dem 19. Jahrhundert. Das Industriedenkmal steht auf einer Fläche von 26.000 Qudratmetern, seine Sarnierung wurde auch mit Mitteln aus dem Denkmalschutzsonderprogramm des Bundes unterstützt. Das Bahnausbesserungswerk war in früheren Zeiten der größte Arbeitgeber in der Region um Limburg. Bei dem Umbau der ehemaligen Richthalle zur Markthalle wurde besonders darauf geachtet, den industriellen Charakter des Gebäudes zu bewahren. Der Name des Einkaufszentrums wurde durch einen Wettbewerb ermittelt, der von April bis Mai 2009 in Limburg veranstaltet wurde. Die sechsköpfige Jury entschied sich für den Vorschlag der Limburgerin Ute Wengenroth, die den Namen „WERKStadt” auch graphisch gestaltete.
Kunden können die Limburger WERKStadt über die Diezer Straße und dann über die am 4. August 2009 eingeweihte Joseph-Schneider-Straße erreichen. Auf dem Gelände des Einkaufszentrums stehen rund 600 Parkplätze zur Verfügung.
Die Initiative für die Umgestaltung des ehemaligen Industriegeländes in ein Einkaufszentrum ging von dem Investor Marcel Kremer aus Dehrn aus, die praktische Ausführung der Arbeiten wurde von dem Architekten Andrè Kramm betreut. Mit der Einweihung der ehemaligen Richthalle als neue Markthalle am 26. August 2009 ist der erste Bauabschnitt des Projekts abgeschlossen worden. Der zweite Bauabschnitt soll vor allem dem Zweck dienen, die WERKStadt besser mit der Innen- und der Altstadt von Limburg zu verbinden (Stand: August 2009).
[bearbeiten] Links
www.limburg.de Seite der Stadt Limburg
