Wiesbaden

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Wiesbaden ist die Landeshauptstadt Hessens und eine der ältesten Kurstädte Europas. Sie ist nach Frankfurt die zweitgrößte Stadt des Bundelandes.


Inhaltsverzeichnis

[bearbeiten] Geografische Lage

Wiesbaden liegt rechts des Rheins und erstreckt sich entlang der Ausläufer des Taunus im Norden und Nordosten.

Kartenansicht

[bearbeiten] Nachbarn


[bearbeiten] Videos aus Wiesbaden

[bearbeiten] Videoporträt


[bearbeiten] Ein Nachmittag in Wiesbaden


[bearbeiten] Stadtgliederung

Wiesbaden besteht aus 26 Stadtteilen und Bezirken. Seit 1945 gehören drei Stadteile zu Wiesbaden, die nach wie vor den Namen der benachbarten rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt im Namen führen, weil sie zuvor Mainzer Stadtteile waren: Mainz-Amöneburg, Mainz-Kastel und Mainz-Kostheim. Sie werden auch kurz als AKK bezeichnet.


[bearbeiten] Geschichte

Video von Wiesbaden nach dem Zweiten Weltkrieg



Wann genau das heutige Gebiet Wiesbadens erstmalig besiedelt wurde, ist unklar. Der älteste Beleg sind römische Spuren. In der Nähe der Wiesbadener Thermalquellen ließen die Römer zwischen 6 und 15 n. Chr. eine Befestigung anlegen.

Der heutige Name der Stadt taucht erstmals in der Biografie Karls des Großen auf, die zwischen 828 und 830 entstanden ist. Dort ist die Rede von Wisibada, was soviel heißt wie das Bad in den Wiesen.

Das Stadtrecht als Reichsstadt wurde Wiesbaden 1232 verliehen.

1543 hielt mit der Ernennung von Wolf Denthener als evangelisch-lutherischer Pfarrer die Reformation Einzug in der Stadt.

1547 und 1561 wüten Großbrände in der Stadt und zerstören die meisten Gebäude.

1744 macht das Haus Nassau das Biebricher Schloss zu seiner Hauptresidenz.

1806 ernennen die Herzöge zu Nassau Wiesbaden zur Hauptstadt und zum Regierungssitz. Damit beginnt Wiesbadens Aufstieg zu einer der führenden Kurstädte der Welt, das die Reichen und Mächtigen anzieht. In dieser Zeit lassen sich Adelige, Unternehmer und Künstler in der Stadt nieder. Es entstehen zahlreiche Repräsentationsbauten wie das Kurhaus oder das Hessische Staatstheater.

Im Zuge des raschen Bevölkerungswachstums während der Industrialisierung wurde die Stadt in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts bis zum Ende des ersten Jahrzehnts des 20. Jahrhunderts stetig erweitert.

1921 wird in der Stadt das sogenannte Wiesbadener Abkommen über die deutschen Reparationszahlungen an Frankreich für die im Ersten Weltkrieg erlittenen Schäden unterzeichnet.

1925 beziehen die britischen Besatzungstruppen ihr Hauptquartier in der Stadt, das sie erst 1930 beim Abzug aus dem Rheinland aufgeben.

In der Pogromnacht am 9. November 1938 werden beide Wiesbadener Synagogen zerstört.

Am 28. März 1945 endet die NS-Diktatur in Wiesbaden mit der Besetzung durch US-amerikanische Truppen. Nachdem die Alliierten das Land Groß-Hessen gegründet haben, wird Wiesbaden zu dessen Hauptstadt ernannt.

1949 wird Wiesbaden nach der Gründung der Bundesrepublik Deutschland Landeshauptstadt Hessens.

1951 wird das Bundeskriminalamt in Wiesbaden angesiedelt.

1956 bezieht das Statistische Bundesamt sein neues Gebäude.

[bearbeiten] Sehenswürdigkeiten

Lokale Nachrichten aus Wiesbaden

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